Es ist nicht nur ein Zittern: Parkinson früh erkennen

10. Vererbbarkeit

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Lieber Leser, bei Morbus Parkinson handelt es sich nicht um eine Erbkrankheit im eigentlichen Sinne. Die häufigste Form der Erkrankung ist das sogenannte idiopathische Parkinson-Syndrom, das ohne erkennbare Ursache auftritt. Dennoch wird immer häufiger diskutiert, dass auch die Vererbung eine Rolle spielen kann. Forschungsergebnisse zeigen: das erbliche Formen der Parkinson-Krankheit nur 5-10 Prozent aller Parkinson-Syndrome ausmachen. Hinweise für eine erbliche Form der Erkrankung sind ein sehr früher Erkrankungsbeginn. Meist um das 40. Lebensjahr herum.

Andere Untersuchungen beweisen, dass die Parkinson-Erkrankung durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren entsteht. Stichpunkt: Entgiftungsmechanismen und schädlichen Umweltfaktoren. Fassen wir zusammen: Sind in der Familie des Betroffenen bereits Fälle von Parkinson bekannt, sollte dies dem Arzt auf jeden Fall mitgeteilt werden. Bei einer „Stammbaumanalyse“ werden die erkrankten Familienmitglieder besonders hervorgehoben. Dadurch wird versucht, ein Muster im Auftreten der Erkrankung innerhalb einer Familie zu finden. Ein Gentest kann Klarheit schaffen.

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