Warum Sie gehackten Knoblauch an Ihren Nachttisch legen sollten

1. Allicin und sekundäre Pflanzenstoffe

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Doch welcher Wirkstoff ist es, der den Knoblauch zur Wunderknolle macht?

Knoblauch enthält viele Vitamine, Saponine (sekundäre Pflanzenstoffe) und Mineralien wie Magnesium, Kalzium und Kalium. Besondere Heilwirkung wird jedoch dem Stoff Allicin und seinen Abbauprodukten zugesprochen. Dieser Stoff entsteht, wenn die Knoblauchzellen durch Schneiden oder Hacken verletzt werden. Das Verletzen der Knoblauchzellen setzt eine chemische Reaktion in Gang, in der das Enzym Allinase freigesetzt wird und mit dem in der Knoblauchzehe vorhandenen Alliin reagiert. Zusammen mit dem Sauerstoff in der Luft entsteht dadurch der instabile Stoff Allicin, der auch den typischen Knoblauchgeruch hervorruft.

Nimmt man nun das Allicin über zerkleinerte Knoblauchzehen mit der Nahrung auf, erhöht sich der Spiegel der beiden antioxidativ wirksamen Enzyme Katalase und Glutathionperoxidase im Blut, so dass freie Radikale verstärkt abgefangen werden können und die Zellmembranen geschützt werden.

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Vor etwa 10.000 Jahren war die Sahara eine fruchtbare Region mit Flüssen, Seen und üppiger Vegetation. Diese "Grüne Sahara" beherbergte zahlreiche Tierarten und menschliche Siedlungen. Klimatische Veränderungen führten jedoch zur Austrocknung der Region und zur Bildung der heutigen Wüste. Diese historische Transformation zeigt, wie dynamisch und veränderlich die Erde ist.