Augen auf bei der Gartenarbeit: Der Feind lauert im Dickicht
3. Halyomorpha halys – go home!
Bild: Shutterstock/Tilen Josar
Auch wenn sie inkognito als Halyomorpha halys unterwegs ist, kann dies nichts daran ändern, dass sie äußerst unbeliebt ist und ihr der Garaus gemacht werden sollte. Allerdings ist das gar nicht so einfach, denn die Stinkwanze ist in der westlichen Welt nicht heimisch. Bereits im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten aufgetaucht, stammt sie doch ursprünglich aus Asien.
Vor ihrer Ausbreitung hatte diese invasive Art ihre Zelte in Japan, China, Taiwan und Korea aufgeschlagen. Seitens des Experten Max Barclay, dem Leiter der bekannten Coleoptera-Sammlung, die sich im National History Museum befindet, wird vermutet, dass die Stinkwanze als blinder Passagier gereist ist…
Interessant:Wussten Sie, dass die Sahara nicht immer eine Wüste war?
Vor etwa 10.000 Jahren war die Sahara eine fruchtbare Region mit Flüssen, Seen und üppiger Vegetation. Diese "Grüne Sahara" beherbergte zahlreiche Tierarten und menschliche Siedlungen. Klimatische Veränderungen führten jedoch zur Austrocknung der Region und zur Bildung der heutigen Wüste. Diese historische Transformation zeigt, wie dynamisch und veränderlich die Erde ist.