Je nach Ausmaß der diabetischen Ketoazidose muss der Patient womöglich in ein Krankenhaus — oder im schlimmeren Fall auf die Intensivstation — verlegt werden. Hier bekommt der Betroffene jedoch die notwendige Versorgung zu einer schnellen Genesung. In erster Linie ist es wichtig, dass der Patient Flüssigkeit zu sich nimmt. Dies geschieht in Form von einer intravenösen Verabreichung von Flüssigkeiten und Elektrolyten.
Die Zufuhr von Natrium, Kalium und Chlorid gleicht den vorausgegangenen Verlust wieder aus. Trotz des übermäßigen Durstgefühls verspüren die Betroffenen im Vorhinein einen verstärkten Harndrang. Zudem ist die intravenöse Zugabe von Insulin erforderlich. Die Dosis variiert anhand des Zustands des Patienten. Bei frühzeitiger Erkennung der diabetischen Ketoazidose reichen wenige Tage aus, um einen regulären Säure-Basen-Haushalt wieder herzustellen.
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Kamele sind perfekt an das Leben in der Wüste angepasst und können mehrere Monate ohne Wasser auskommen. Sie speichern Fett in ihren Höckern, das in Wasser und Energie umgewandelt werden kann, wenn Nahrung und Wasser knapp sind. Diese Anpassung ermöglicht es ihnen, in extrem trockenen und heißen Umgebungen zu überleben.