Es ist nicht nur ein Zittern: Parkinson früh erkennen

3. Diagnose Parkinson

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Die Diagnose Parkinson wird oft erst nach 10 bis 15 Jahren festgestellt. Die Symptome sind zunächst schleichend. Wenn aber mehrere Symptome zusammenkommen, sollten Sie wachsam sein. Die Meisten suchen erst einen Arzt auf, wenn sie sichtbar zittern oder sich deutlich langsamer bewegen. Allerdings ist die Erkrankung zu diesem Zeitpunkt schon weit fortgeschritten. 15 Jahre bliebt sie unbemerkt. Was die Betroffenen nicht wissen:

Rund die Hälfte der Nervenzellen, der für die Bewegung wichtigen Substantia nigra im Gehirn, ist dann aber schon zugrunde gegangen. Wenn Sie sich noch früh beim Neurologen vorstellen lassen, wird der Arzt Ihnen zunächst ein spezialisiertes Zentrum empfehlen. Dort lässt sich feststellen, ob ein für Parkinson typisches falsch gefaltetes Eiweiß bereits nachgewiesen werden kann. Sollte dies der Fall sein: Dann ist davon auszugehen, dass der Betroffene früher oder später erkranken wird.

Interessant: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, einen Doppelgänger zu haben?

Die Wahrscheinlichkeit, einen nahezu identischen Doppelgänger zu haben, wird auf etwa 1 zu 1 Billion geschätzt. Diese Schätzung basiert auf der genetischen Vielfalt und der Anzahl der möglichen Gesichter. Trotz dieser geringen Wahrscheinlichkeit gibt es immer wieder Berichte über Menschen, die ihren "Zwilling" zufällig treffen. Solche Begegnungen sind faszinierend und zeigen, wie einzigartig jeder Mensch ist, obwohl wir alle aus ähnlichen genetischen Bausteinen bestehen.