Schlaganfall: Diese 6 Symptome sollten Sie kennen

6. Schluckstörungen durch Schlaganfall

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Das Schlucken ist eine reflektorische Fähigkeit, die ein Mensch pro Tag über 1000 Mal ausführt. Dabei ist das Schlucken jedoch ein hochkomplexer Prozess, um Speichel und Nahrung in den Magen zu transportieren. Die häufigste Ursache für Störungen dieser Fähigkeit ist ein Schlaganfall. Dies liegt an den sogenannten Schluckzentren im Gehirn, welche die Auslösung des Schluckreflexes steuern.

Eine Schädigung dieser Hirnareale führt zu einer Beeinträchtigung der Bewegungsabläufe der Schluckphasen. Dadurch kann es zu Aspirationen, also dem Eintreten von Nahrungsbestandteilen in die Luftröhre kommen. Ist jedoch auch der Hustenreflex durch den Schlaganfall gestört, fällt das Verschlucken nicht auf. Eine Folge können gefährliche Lungenentzündungen sein. Die Unfähigkeit zu Schlucken macht eine Betreuung der Nahrungsaufnahme nötig.

Interessant: Wussten Sie, dass Tardigraden extremen Bedingungen standhalten können?

Tardigraden, auch bekannt als "Wasserbären", sind winzige Lebewesen, die extreme Temperaturen, hohen Druck, Strahlung und sogar das Vakuum des Weltraums überleben können. Sie tun dies, indem sie in einen Zustand der Kryptobiose eintreten, bei dem ihre Stoffwechselaktivität nahezu zum Erliegen kommt. Diese Fähigkeit macht sie zu einigen der widerstandsfähigsten Organismen auf der Erde.