Beruhigungsgesten entstehen, wenn unser Körper unter Stress steht und dienen – wie der Name schon sagt – dazu, den Organismus wieder zu entspannen.
Achten Sie auf Beruhigungsgesten Ihres Gesprächspartners. Diese verraten Ihnen, dass er unbewusst versuchen könnte, Stress abzubauen. Seien Sie aber auch hier vorsichtig: Manche Gesten können auch einfach Gewohnheiten des jeweiligen Menschen sein oder mit anderen Reizen zusammenhängen wie Jucken, trockene Haut oder bereits bestehenden Verspannungen.
Typische Beruhigunggsgesten sind: Das Zupfen am Ohrläppchen, das Streicheln des Halses, das Spielen mit den Haaren, das Fassen an den Nacken, das Berühren oder Reiben der Nase oder der Wange, das Lecken über die Lippen, das Massieren oder Streicheln von Händen, Armen und Beinen oder eine Körperhaltung, bei der man sich selbst in gewisser Weise beruhigend umarmt. Manche Personen lassen auch ihre Finger knacken, fächeln sich Luft zu, gähnen oder machen Geräusche wie Pfeifen.
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Vor etwa 10.000 Jahren war die Sahara eine fruchtbare Region mit Flüssen, Seen und üppiger Vegetation. Diese "Grüne Sahara" beherbergte zahlreiche Tierarten und menschliche Siedlungen. Klimatische Veränderungen führten jedoch zur Austrocknung der Region und zur Bildung der heutigen Wüste. Diese historische Transformation zeigt, wie dynamisch und veränderlich die Erde ist.