Wichtige Informationen über Bienen, Wespen und Hummeln
3. Hanfpflanzen als Lösung gegen das Bienensterben
Bild: IMAGO / Addictive Stock
Hanfpflanzen könnten eine unerwartete Lösung für das Bienensterben darstellen, wie Forscher der amerikanischen Cornell University in einer kürzlich veröffentlichten Studie herausgefunden haben. Erstaunlicherweise ziehen 16 verschiedene Bienenarten die Hanfpflanzen als Nahrungsquelle vor.
Die Insekten erleben jedoch keinen Rausch, da sie keine Rezeptoren für psychoaktive Substanzen wie THC besitzen. Obwohl die Wissenschaftler noch nicht genau wissen, was die Bienen am Hanf so anziehend finden, konzentriert sich ihr Interesse besonders auf die Pollen der männlichen Hanfpflanze (da Hanfpflanzen in zwei Geschlechter unterteilt sind). Die Größe der Pflanze spielt ebenfalls eine Rolle, denn je größer und älter die Hanfpflanze ist, desto mehr Bienen werden von ihr angezogen.
Diese Entdeckung könnte einen neuen Ansatz zur Unterstützung der bedrohten Bienenpopulation bieten.
Interessant:Wussten Sie, dass der Mond einst Teil der Erde war?
Die gängigste Theorie besagt, dass der Mond vor etwa 4,5 Milliarden Jahren entstand, als ein marsgroßer Körper mit der jungen Erde kollidierte. Die Trümmer dieser Kollision sammelten sich und bildeten den Mond. Diese Theorie wird durch die Zusammensetzung des Mondgesteins gestützt, das dem der Erde sehr ähnlich ist. Dieses Ereignis war ein entscheidender Moment in der Geschichte des Sonnensystems.